Dapayk
Im Laufe der Zeit verwendete Niklas Worgt einige Projektnamen. Sein bekanntester dürfte aber Dapayk sein. Schon seit 1993 bastelte Niklas an eigenen Tracks. Schnitt dabei Drum & Bass und Breakbeat genauso an, wie Pumping Techno und Techhouse. Als Drum & Bass Liveact „Frauds in White“ versuchte er die noch wenig entwickelte Brokenbeatsszene Mitteldeutschlands der Mittneunziger voranzutreiben. Als „Sonstware“ erhielt er erste Residencies auf kleinen Parties und trat ab den späten 90ern nur noch als Dapayk auf. Es dauerte jedoch einige Jahre bis es ihm 2001 gelang, seine erste Platte zu veröffentlichen. Aus dem eigentlich als Überschrift für seine verschiedenen Projekte gedachten Namen Mo’s Ferry Prod. wurde somit ein Labelname.In der Kooperation mit Eva Padberg entstand das Projekt „Dapayk & Padberg“, dass, nach einigen Singleveröffentlichungen, im Jahre 2005 ein erstes Album releaste und es damit in die Top 10 der Albumjahrescharts der Magazine Groove, Debug und Raveline schaffte, sowie Niklas einen Top 10 Platz in den Producercharts einbrachte. Sein Sound kann getrost als „Frickel“ bezeichnet werden und charakterisiert eine Spielart der elektronischen Musik zwischen Minimal, Electronia und Breakbeat. Dapayks Soloalbum folgte 2006, ein zweites Dapayk & Padberg-Album 2007. Beide Longplayer wurden von der Presse mit Lob überschüttet, des Weiteren erhielten Dapayk&Padberg den "Style Award - Best Performer Domestic" des Magazins Musikexpress.
Gemeinsam mit seinem ehemaligen Schulfreund Jan Langhammer gründete er die Mo’s Ferry-Sublabels „Fenou“ und „Rrygular“ als Spielwiesen für Electronica bzw. minimaleren Techno. Neben seinen Arbeiten als Dapayk veröffentlicht Niklas seit Anfang 2006 technoidere Tracks als „Marek Bois“ auf Trapez und Rrygular.
Dapayk veröffentlichte auf Labels wie Karloff, Textone, Orac, Contexterrior, Trapez, Resopal, Friends of Tomorrow, Mo’s Ferry Prod., Fenou und Rrygular.

DAPAYK