BANG BANG BOOM

Man nehme zwei lange Jahre befreundete, lebenslustige Berliner Schnauzen, einer davon ein allseits bekannter und mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter Schauspieler und der andere ein weit gereister DJ, die beide eine große Liebe zur elektronischen Musik pflegen und boom! ist die Republik um ein perfekt harmonierendes DJ-Duo reicher. Das Bang Bang Boom DJ Team sind Oliver Korittke und DJ Rutte.

Die Idee für dieses Projekt wurde bei einem gemeinsamen Frühstück und etwas Rumgealbere geboren. Der Duo-Name ist natürlich eine Reminiszenz an den Kultstreifen „Bang Boom Bang“ von Regisseur Peter Thorwarth, in dem Oliver Korittke in brillanter Manier den Kiffer Keek spielt und in einen Chaosstrudel gerät. Als DJs hinter lassen Bang Bang Boom zwar kein Chaos, aber maximal verbrannte Erde.

Rutte meint: „Wir sind ein Party DJ-Team.“ Die Bude muss brennen, die Füße steppen. Ob das mit Techno, House oder Electro passiert ist egal, Bang Bang Boom werfen von deepen über minimalen bis kratzigen Sounds alles in den Pott. Das Wichtigste dabei ist, dass sie mit ihrer ganz persönlichen Klangschrift Spaß haben und wenn sie Spaß haben, projiziert sich das blitzschnell auf die Crowd. Und so haben wir alle was davon.

Zwar erst im Jahre 2008 ins Leben gerufen und aufgrund des straffen Produktionsplanes von Korittke liegt nur ein begrenztes Zeitfenster für DJ-Dates vor, aber zwischenzeitlich haben Bang Bang Boom die komplette Nation bereist und gastierten in Clubs wie dem Cookies/Berlin, Robert Johnson/Frankfurt, The Garden/München, Residenz/Paderborn, Stereo/Bielefeld oder im Monkeys Club/Düsseldorf. Meist nicht nur einmal, denn wie gesagt, verbrannte Erde und so. Da reiben sich die Clubbesitzer natürlich die Hände. Weiteres Highlight ihrer jungen Karriere war der Gig zum 30jährigen Jubiläum von des Fashionlabels Diesel in München, der weltweit übertragen wurde.

Wer sind die beiden Protagonisten hinter Bang Bang Boom? Oliver Korittke wuchs in Berlin-Steglitz auf, zeigte früh schauspielerisches Talent und war bereits als Sechsjähriger in der Sesamstraße zu sehen. Einem breiten Publikum wurde er neben dem besagten Kinohit „Bang Boom Bang“ als Polizist in „Die Musterknaben“ (ZDF) oder Finanzbeamter in der Reihe „Milsberg“ (ZDF) bekannt.

Zwischen diesen drei Eckpfeilern seiner Karriere ist er ständig sowohl auf der großen Leinwand als auch auf der Mattscheibe präsent. Sei es in “Dunckel“, für den er den besagten Grimme Preis bekam, in der melodramatischen Komödie „Agnes und ihre Brüder“, aber auch im Musikvideo zu „Regen und Meer“ der Band Juli oder in Werbespots für Mercedes Benz oder die Advocard, um nur einige seiner zahlreichen und vor allem vielfältigen Projekte zu nennen.

Den anderen Part bei Bang Bang Boom übernimmt DJ Rutte. Der Berliner betrieb zunächst in den 90ern einen der hippsten Fashion Shops in der Hauptstadt, auch weil Rutte der erste war der exklusive Sneaker aus den USA nach Berlin importierte. Nebenbei erlebte er mit seinem Freund und Weggefährten die Geburt und den Siegeszug der Rave-Kultur in seiner Hometown. Rutte zählt heute zu einem Urgestein der Berliner Subkultur – und auch der Kölner, denn dorthin zog es ihn vor langer Zeit, um die Plattenteller der Republik zu erobern.

Seine DJ-Karriere startete er zunächst als HipHop-Jockey und spielte an der Seite von DJ Coolmann (5Sterne Deluxe) und DJ Phono (Deichkind). Bald sollte ihn aber die elektronische Musik mehr kicken.

Seit zehn Jahren nun ist Rutte aus dem Ensemble des legendären Funky Chicken Clubs nicht mehr wegzudenken. Unter dem gleichnamigen Label veröffentlichte er auch bereits den einen oder anderen Klubhit, unter anderem „Jaja“ zusammen mit DJ Delicious. DJs wie Moonbootica oder Westbam wirbelten die Scheibe von Club zu Club auf heavy rotation, bis der Tune schließlich sogar nach Kanada compiliert wurde.

Darüber hinaus ist Rutte seit langem in den angesagtesten Clubs Deutschlands zu Hause, darunter Trackmarks wie dem Tribehouse in Neuss, Sven Väths Cocoon in Frankfurt, Cookies/Berlin oder dem Offenbacher Robert Johnson.

Und was sagt das Orakel zu der Zukunft von Bang Bang Boom? Ganz klar, als nächstes stehen eigene Produktionen an. Dafür hat man sich mit dem renommierten Producer Sharam Jay kurzgeschlossen, der weltweit und vor allem in UK riesige Erfolge feiert. Die ersten Tracks sind in der Pipe und werden in Kürze auf Sharams eigenem Label „King Kong“ erscheinen – und dann machts schon wieder boom!